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Heinrich Kleist

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Re: Heinrich Kleist

Post by Tigerlady on 11/15/2012, 3:10 pm

Do | 07.10.2010

Maxim Gorki Theater Berlin
Bühne
Amphitryon
Amphitryon

Ort: Maxim Gorki Theater Berlin

Uhrzeit: 19:30

Premiere am 22. September 2007 im Maxim Gorki Theater Berlin Lange Zeit führte "Amphitryon" als vermeintlich bloße Übersetzung des Erfolgsstückes von Molière ein Nischendasein in der Wahrnehmung des kleistschen Gesamtwerkes. Dabei hatte bereits der zeitgenössische Herausgeber Adam Müller zu Recht erkannt: "Eigenthümlich und im edelsten Sinne des Werks original ist diese Bearbeitung des Molière." Den Stoff lieferte eine Randnotiz der griechischen Mythologie: die Zeugungsgeschichte des Herakles. Begeistert von der Schönheit der Alkmene beschließt Zeus, sie in Gestalt ihres Mannes Amphitryon zu besuchen. Die getäuschte Alkmene erlebt mit dem falschen Ehemann eine unvergessliche Liebesnacht. Der echte Amphitryon, als Sieger aus der Schlacht heimgekehrt, erlebt seine größte Niederlage im Privaten: Ein anderer raubt ihm seine Identität. Was bleibt, wenn einem alles genommen wird, wenn selbst das Ich abhanden kommt? Vom titelgebenden Helden lenkt Kleist den Fokus auf Alkmene und lässt sie auf die Frage nach dem Ich mit dem berühmtesten "Ach!" der Literaturgeschichte antworten: drei Buchstaben, die die Komödie ins Schleudern bringen. Nominiert für den Friedrich-Luft-Preis 2007 der Berliner Morgenpost

Jupiter/Amphitryon Hans Löw Alkmene Anja Schneider Merkur Michael Klammer Sosias Robert Kuchenbuch Charis Hilke Altefrohne Regie Jan Bosse Bühne Stéphane Laimé Kostüme Dagmar Fabisch Musik Arno Kraehahn Dramaturgie Ludwig Haugk

Preise: 10-32

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Do | 07.10.2010

Schauspiel Frankfurt (Main)
Bühne
Die Marquise von O.
Die Marquise von O.

Ort: Schauspiel Frankfurt (Main)

Uhrzeit: 20

nach Heinrich von Kleist
in Kooperation mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen

19.30 Einführung im Foyer der Kammerspiele

Der Krieg fällt über das Land her und bestürmt auch das Anwesen der Familie von O. Die Marquise wird bedroht, doch Graf F., ein Hauptmann aus den Reihen des Feindes, rettet sie. Ihre Angreifer werden hingerichtet. Wochen später suchen Unwohlsein und Ohnmacht die Marquise heim. Nach mehrmaligen Untersuchungen gibt es keinen Zweifel: Sie ist schwanger, ohne zu wissen, wie und durch wen. Der vermeintliche Fehltritt der Marquise und ihr Festhalten an der eigenen Unschuld entblößen die Fragilität der Familienstruktur: Die Marquise wird als unehrenhafte Lügnerin verstoßen. Auf ihrer Suche nach Erklärung des unfasslichen Zustands, in dem sie sich befindet, wendet sie sich über eine Zeitungsannonce an den unbekannten Vater ihres Kindes und verspricht, diesen zu heiraten, wer immer er auch sei.

Die Marquise besitzt scheinbar kein Wissen über den Moment der Kindeszeugung, für sie existiert er nicht: Und doch manifestiert sich ihr »Makel«, der vermeintliche Fehltritt, unübersehbar. Tag für Tag offenbart er sich mehr. Das Faktische – in Form des ungeborenen Kindes – begegnet dem Unfasslichen. So wie die Marquise das Etikett der Unehrenhaften erhält, wird der Graf F. heroisiert – ein Engel, heldenhaft und rein. Doch weder die eine noch die andere Zuschreibung trifft zu. Kleists Hauptfiguren sind, wissentlich oder nicht, von der Dualität des Richtigen und Falschen geprägt, zerrissen zwischen den Polen des Entweder-oder. Kleists Erzähler unterfüttert die Vielfalt der möglichen Erklärungen. Immer wieder legt er neue Fährten in diesem Krimi, präsentiert neue Verdächtige und mögliche Wendungen und verweigert sich jeder Art der Eindeutigkeit.

Der Regisseur Kevin Rittberger, Jahrgang 1977, wird die Geschichte um Identität, Schuld, Ehre und Familie inszenieren. Er arbeitet u. a. am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg und am Deutschen Theater Berlin. Kevin Rittberger ist außerdem Autor mehrerer Bühnenstücke, die in Hamburg und Wien uraufgeführt wurden.

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Do | 07.10.2010

Schauspielhaus Hamburg
Bühne
Robert Guiskard
Robert Guiskard

Ort: Schauspielhaus Hamburg

Uhrzeit: 20

»Mein verehrungswürdigster Freund, lieber, gnädiger Herr Wieland, ich wollte, ich könnte Ihnen die Penthesilea so, bei dem Kamin, aus dem Stegreif vortragen, wie damals, vor fast fünf Jahren, den Robert Guiskard. Entsinnen Sie sich dessen wohl noch? Das war der stolzeste Augenblick meines Lebens. Soviel ist gewiß: ich habe eine Tragödie (Sie wissen, wie ich mich damit gequält habe) von der Brust heruntergehustet; und fühle mich wieder ganz frei! In kurzem soll auch der Robert Guiskard folgen; und ich überlasse es Ihnen, mir alsdann zu sagen, welches von beiden besser sei; denn ich weiß es nicht. Es ist wahr: Hier in dem herrlichen Elbtal, das wie ein Gemälde von Claude Lorrain unter meinen Füßen liegt, habe ich nach langer Zeit mich wieder dieses Werkes angenommen. Eben jetzt arbeite ich an einer Szene, in der das Volk sehnsüchtig des Erscheinens Guiskards harrt und daran fast verzweifelt. Ich zwinge mich geradezu zur Arbeit – «
HEINRICH VON KLEIST

»Sie müssen Ihren Guiscard vollenden, und wenn der ganze Kaukasus und Atlas auf Sie drückte«, schrieb der Dichter Christoph Martin Wieland 1802 an Heinrich von Kleist. In keines seiner Stücke hat Kleist so hohe Erwartungen gesetzt, und trotzdem ist es ein Fragment geblieben. Den Stoff von der Belagerung Konstantinopels durch Robert Guiskard, den Herzog der Normänner, übernimmt Kleist sehr frei aus mehreren historischen Quellen und macht aus ihm ein Stück über die Legitimation von Herrschaft. Die Pest wütet im Normannenheer vor den Toren Konstantinopels. Herzog Guiskards Eroberungsfeldzug ist ins Stocken geraten. Das Kriegsvolk bittet den Feldherrn umzukehren, in die Heimat, nach Italien. Dann verbreitet sich das Gerücht, Guiskard selbst sei erkrankt. Das Volk steht kurz vor der Revolte und ruft nach seinem Anführer, doch der lässt sich nicht blicken. Prinz Abälard, Guiskards Neffe, der bei der Thronfolge übergangen wurde, bemüht sich um die Gunst des Volks und bestätigt das Gerücht, während Robert, der Sohn Guiskards, der Nachricht von der Erkrankung seines Vaters entschieden widerspricht. Doch Abälard schürt mit immer weiteren Einzelheiten die Aufregung im Volk. Da erscheint unerwartet Guiskard selbst, der in einem gespenstischen Auftritt vor sein jubelndes Volk tritt. Fünfmal hat Kleist seinen »Guiskard « begonnen, fünfmal hat er ihn vernichtet. Beim sechsten Mal ist er fast fertig, da verbrennt er das Manuskript 1803 in Paris: »Ich trete vor einem zurück, der noch nicht da ist, und beuge mich, ein Jahrtausend im voraus, vor seinem Geiste.« Fünf Jahre darauf, 1808, rekonstruiert er das Werk und veröffentlicht die ersten zehn Auftritte mit insgesamt 524 Blankversen als Fragment in der Zeitschrift »Phöbus«, deren Mitherausgeber er war. Entstanden ist eine hochmoderne Paraphrase auf die Brüchigkeit politischer Herrschaftssysteme. Kleist schreitet anhand dieses Szenarios das Feld politischer Machtstrukturen ab: zwischen Opportunismus und Verschleierungstaktik, Agitation und Rebellion, Resignation und Hoffnung. Neben Mathieu Carrière, Wolfram Koch, Jacqueline Macaulay, Lukas Holzhausen, Juliane Koren, Irene Kugler und Sören Wunderlich wird Thomas Thieme in der Titelrolle zu sehen sein.

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Do | 07.10.2010

Kleist Forum Frankfurt (Oder)
Bühne
Wenn ihr euch totschlagt ist es ein Versehen
Wenn ihr euch totschlagt ist es ein Versehen

Ort: Kleist Forum Frankfurt (Oder)

Uhrzeit: 19:30

Kleist-Festtage 2010

von Oliver Bukowski nach Motiven Heinrich von Kleists

Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen 2010

»Wie vergegenwärtigt man Kleist? Buchstäblich. Es sind kaum Rückschlüsse vom Werk auf das Leben des Autors möglich – zumindest in diesem Punkt ist sich die Fachwelt halbwegs einig. Sein Tod, mehr noch sein Leben, bietet jedoch genügend Anlässe und eigentümliche Widersprüche, um dem Dramatiker entweder als tragischem Genie nachzuraunen, oder ihn schlicht für großartig, aber eben psychisch gestört zu erklären. Eine der ersten modernen Depressionen, so ließe sich sagen. Die zeitgenössische Sozialpsychologie beschreibt den Druck auf das von allen Sicherheiten ›befreite‹ Individuum als den Psychoterror der Aufforderung SEI-DU-SELBST! Ein simpler, eigentlich erfreulicher Satz, der aber heute Depressionen zur psychischen Volkskrankheit Nr.1 macht. Und genau hier wird uns Kleist nah und tatsächlich im besten Wortsinn gegenwärtig.« Oliver Bukowski

Mit Lust an schwarzer Situationskomik und Wortwitz folgt die Entwicklung des Stücks tatsächlichen Lebenssituationen Kleists, lässt die Bühne aber nicht zum Podium eines Bildungsabends, zur Dichterbiographie verkommen. Vielmehr lässt sich hinter der Komödie eine Tragödie über die Abgründe zwischen Genie und Wahnsinn erkennen. Innerhalb der Sinnsuche nach dem Ich in einer Welt, die man nicht sein Eigen nennen kann, ist uns Kleist damit heute vielleicht näher denn je. Oliver Bukowski, geboren 1961 in Cottbus, war nach seinem Philosophiestudium Doktorand für Sozialwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Seine Stücke wurden mehrfach bei den Mülheimer Theatertagen gezeigt und gewannen viele Preise. Für »Gäste« wurde Bukowski in Mülheim 1999 zum Dramatiker des Jahres gewählt, für »Londn – L.Ä. – Lübbenau« erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis. Bukowski schreibt auch Drehbücher, die Filme wurden auf der Berlinale gezeigt und für den Grimme-Preis nominiert. Außerdem betreut er als Gastprofessor an der UdK Berlin den Studiengang »Szenisches Schreiben«. Am Schauspielhaus war 2007 bereits sein Stück »Bowling Alone« zu sehen, außerdem »Kritische Masse«, ein Auftragswerk, das 2009 von Sebastian Nübling uraufgeführt wurde.

Preise: 11,- € / 9,- €

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Re: Heinrich Kleist

Post by Emma4 on 10/1/2012, 8:52 pm

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Re: Heinrich Kleist

Post by Tigerlady on 10/1/2012, 8:08 pm

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Re: Heinrich Kleist

Post by Tigerlady on 10/1/2012, 8:06 pm

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Re: Heinrich Kleist

Post by Tigerlady on 9/23/2012, 1:05 pm

Heinrich von Kleist, Mathieu Carrière und Dieter Heimböckel im
Deutschen Schauspielhaus, Hamburg am 4. Dezember um 19.30 im Marmorsaal.



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Mathieu Carrière ist seit vierzig Jahren von Kleist besessen. Im
Alter von zwanzig Jahren – Carrière studierte bei Gilles Deleuze in
Paris – schrieb er seinen ungewöhnlichen, leidenschaftlichen Essay »Für
eine Literatur des Krieges, Kleist«. Darin spürt er die besondere
Kinetik der Kleistschen Sprache in der Unrast auf, die kennzeichnend war
für dessen Leben. Kleist, der »unaussprechliche Mensch«, hatte keinen
festen Wohnsitz, war Stotterer, Spracherfinder, Spezialist für das
Unbewusste, krankhaft ehrgeizig, manisch depressiv.

Carrière wird sich erzählend und spielend den weniger bekannten
Seiten im Leben dieses ebenso modernen wie unzeitgemäßen Dichters
nähern. Ihm zur Seite steht der Literaturwissenschaftler und
Kleistforscher
Dieter Heimböckel. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach einem
politischen Ansatz, sich mit Kleist, dem Dichter in Zeiten des Umbruchs,
heute, in Zeiten des Umbruchs, auseinanderzusetzen. Hier neigen sich
also keine Pilger vor dem Piedestal des Klassikers, um ihm aus
kalendarischen Gründen ihre Reverenz zu erweisen. Ein Beitrag zum
Kleistjahr zwischen Vortrag und Performance.

Am 4. Dezember um 19.30 im Marmorsaal

Presseberichte zu Kleist und Mathieu Carrière:

21.10.2011 – 3SAT – [You must be registered and logged in to see this link.]
09.11.2011 – Tageblatt – [You must be registered and logged in to see this link.]
03.11.2011 – volksfreund.de “[You must be registered and logged in to see this link.]
10.11.2011 – Luxemburger Wort – [You must be registered and logged in to see this link.]
21.11.2011 – Tageblatt – [You must be registered and logged in to see this link.]






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Heinrich Kleist

Post by Tigerlady on 9/23/2012, 1:05 pm

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Re: Heinrich Kleist

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